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Das Außengehe für Bartagamen: Einrichtung, Größe und Sicherheit

Wer viel Platz und einen geeigneten Standort hat, der kann seine Bartagamen auch in einem Außengehege halten. Dieses kann natürlich nur partiell und in der warmen Jahreszeit genutzt werden. Bei der Einrichtung des Bartagame Außengeheges müssen Sie aber einiges beachten. Wir haben Ihnen alle wichtigen Informationen zum Bartagamen Außengehege zusammengefasst.

Was sind die Vorteile von einem Außengehege für Bartagamen?

bartagamen außengehege

Ein Bartagamen Freigehege bietet Ihrem Bartagamen sehr viele Vorzüge. Zum einen bekommt er in der freien Natur sehr viel Sonnenlicht und natürliche UV-Strahlung.

Selbst die besten Lampen für das Terrarium können die Sonne nicht ersetzen. Außerdem bekommen sie außerhalb von ihrem Terrarium ganz neue Eindrücke, nehmen die Gerüche der Umgebung wahr und spüren ihre natürlichen Instinkte.

Einige Bartagamen Halter berichten sogar davon, dass die Tiere sich innerhalb kurzer Zeit in ihrem Freigehege für Bartagamen zu einem Wildfang-Verhalten zurückkehren.

Wann dürfen Bartagame in ihr Außengehege?

Ihr Bartagame darf nur im Sommer bei gutem Wetter in das Außengehege. Im Idealfall scheint die Sonne, so dass die Bartagamen Wärme tanken und ausreichend UV-Strahlung bekommen.


Im Winter, bei Regen oder kalten Temperaturen sowie Sturm und Wind gehört der Bartagame in sein Terrarium. An den wärmsten Tagen des Sommers können die Tiere sogar den ganzen Tag in ihrem Außengehege verbringen.


Wenn die Temperaturen auch in der Nacht nicht unter 18 bis 20°C sinken, dann dürfen Sie selbst nachts im Freilandbereich schlafen. An den meisten Tagen im Jahr ist aber nur ein stundenweiser Aufenthalt möglich.

Wie muss ein Bartagame Gehege eingerichtet werden?

Bartagamen sollten Sie immer nur in einem abgegrenzten und abgesicherten Bereich laufen lassen. Setzen Sie das Tier nicht einfach auf den Rasen in der Hoffnung, dass Sie schnell genug hinterherkommen.


Sobald das Tier etwas Spannendes entdeckt hat, kann es in hoher Geschwindigkeit schnell unter der nächsten Hecke hindurchlaufen und ist verschwunden. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, ein solches Außengehege aufzustellen.

Netzterrarien im Garten aufstellen

In Deutschland ist es nur an wenigen Tagen bzw. Wochen im Jahr so warm, dass Ihr Bartagame sich in einem Außengehege wohlfühlt. Damit Sie keinen großen Aufwand für die Einrichtung eines solchen Freiluftbereiches in Kauf nehmen müssen, lohnen sich sogenannte Netzterrarien.

Diese gibt es überall im Handel zu kaufen, sie nehmen wenig Platz weg und sind bei gutem Wetter schnell aufgebaut. Ideal ist ein solches Netzterrarium dann, wenn Sie nicht dauerhaft eine feste Anlage auf Ihrem Grundstück oder Ihrem Garten einrichten wollen, sondern eine schnelle und spontane Lösung suchen. Der Bartagame ist in einem solchen Netzterrarium gut geschützt und kann nicht entkommen.

Wie muss ein Netzterrarium eingerichtet werden?

Sie brauchen keinen großen Aufwand zu betreiben, um ein Netzterrarium für den stundenweisen Aufenthalt des Bartagamen einzurichten. Diese Bestandteile sind aber dennoch unverzichtbar.

Berücksichtige!

  • Thermometer: Auch im Außenbereich muss die Temperatur überwacht werden. In der prallen Mittagshitze kann es dem Bartagamen schnell zu heiß werden. Daneben darf es aber im Außenbereich auch nicht zu kühl sein. Schaffen Sie in jedem Fall Schattenplätze.
  • Höhlen und Verstecke: Ihr Bartagame möchte sich auch im Freien zurückziehen können. Dazu benötigt er einen Unterschlupf zum Beispiel in Form eines ausgehöhlten Baumstumpfes. 
  • Ast zum Klettern: Ein Kletterast sollte auch in einem mobilen Terrarium unbedingt vorhanden sein.
  • Wasserschale: Stellen Sie Ihrem Bartagamen auch im Freigehege immer ausreichend Wasser zur Verfügung.

Festes Außengehege für Bartagamen

außengehege für bartagamen

Sie haben grundsätzlich zwei Möglichkeiten, sich ein Freigehege für Ihre Bartagamen zuzulegen. Sie können es entweder kaufen oder mit etwas handwerklichem Geschick selber bauen.

Ein Freigehege für Bartagamen kaufen Sie in jedem gut sortierten Fachhandel oder auch über die einschlägigen Onlineshops im Web.

Es gibt Außengehege in ganz verschiedenen Größen, teilweise auch als Komplettset mit der passenden Einrichtung. Sie können sich Ihr Außengehege für die Bartagamen aber auch ganz einfach selber bauen.

Bartagame Freigehege selber bauen

Es kann sich durchaus lohnen, ein Freigehege für Bartagamen selbst zu bauen. Hier sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Achten Sie darauf, dass das Tier ausreichend Luft bekommt, dass das Freigehege ausbruchsicher ist und sich das Innere nicht überhitzt.


Einige Halter funktionieren ihre ehemaligen Gewächshäuser in solche Außenbereiche um. Durch die Plexiglasverkleidung kann es aber leicht passieren, dass sich das Innere zu stark aufheizt und das Tier darunter erstickt. Besser sind Gitter, die miteinander verschraubt werden.

Glasterrarien für Bartagamen – Achtung Lebensgefahr

Keinesfalls sollten Sie Bartagamen im Freien in ein Glasterrarium setzen. Es besteht die große Gefahr, dass sich das Terrarium aufheizt und das Tier darin stirbt.

Was ist wichtig bei einem Außengehege für Bartagamen?

Zusammenfassend sollten Sie die nachfolgenden Tipps und Hinweise beachten, wenn Sie Ihrem Tier partiell einen Aufenthalt in einem Freigehege ermöglichen wollen.

Ausbruchsicheres Außenterrarium für Bartagamen  

Denken Sie daran, dass Bartagamen gerne graben. So ist es schnell passiert, dass sie sich in einem unbeobachteten Moment einfach freigraben und fliehen. Auch die Wände müssen so gestaltet werden, dass sie luftdurchlässig, aber ausbruchsicher sind. Die optimale Lösung wäre die Seiten mit Fliegengitter bis zu einer bestimmten Höhe zu verkleiden.

Achtung: Auch Schutz von oben ist wichtig 

Schützen Sie Ihren Bartagamen unbedingt auch von der Gefahr von oben, die zum Beispiel in Form von Greifvögeln oder auch Katzen lauert.

Berücksichtige!

  • Vorhandensein von Grabe- und Klettermöglichkeiten: Bartagame möchten auch im Außengehege ihren natürlichen Instinkten nachgehen. Daher sollten sie in jedem Fall ausreichend Klettermöglichkeiten in Form von Baumstümpfen und Ästen sowie einen weichen, aber nicht zu weichen Bodengrund zum Graben haben. Achten Sie auf spitze Äste, die den Tieren Verletzungen zufügen können.
  • Keine Nässe oder Durchzug: Stellen Sie das Außengehege niemals in einen zugigen Bereich. Es drohen schwere Erkrankungen. Außerdem darf es draußen nicht nasskalt und feucht sein.  
  • Sonnen- und Schattenplätze : Es muss zu jeder Tageszeit ausreichend Sonnen- und Schattenplätze im Außenbereich geben.
  • Leinen und Geschirre für Bartagamen: Es gibt noch immer Halter, die für ihre Bartagamen eine Leine oder ein Geschirr kaufen, um mit ihnen spazieren zu gehen. Diese Leinen sind für Bartagamen aber vollkommen ungeeignet. Es ist Quälerei für die Tiere.

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